OHNE MENSCH KEIN WEIN

Seit dem 13. Jahrhundert lebt die Familie Allendorf dort, wo der Rheingau am schönsten ist. Rund 70 Hektar bewirtschaftet das damit größte familiengeführte Weingut rund um Winkel, Rüdesheim und Assmannshausen. Ulrich Allendorf leitet den Betrieb mit seiner Schwester Christine Schönleber.

Das ganze Team trägt mit Einsatz und viel Hingabe dafür Sorge, dass die großartigen Lagen ihr ganzes Potential entfalten können.

Für die Familie Allendorf ist die Arbeit inmitten ihrer Heimat ein großes Geschenk und eine echte Verpflichtung.

ULRICH ALLENDORF

SOHN VON FRITZ UND LOTTE ALLENDORF,
VATER VON LUISE UND MARIE,
INHABER

Uli wollte schon als kleiner Junge Winzer werden. Auch wenn er heute weltweit als Markenbotschafter der Familie unterwegs ist, die Leidenschaft des weltoffenen Querdenkers für das Handwerk ist ungebrochen. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Fritz, übernahm er 1996 die Geschäftsführung des Weinguts. Als studierter Oenologe treibt er gemeinsam mit seinem Neffen Max und seinem Schwager Josef Weinqualität und Weinstil voran. Uli liebt gereifte Rieslinge und nimmt sich viel Zeit, den Besuchern des Weinguts, die Spielarten des Rieslings anschaulich und humorvoll zu vermitteln.

CLAUDIA ALLENDORF

FRAU VON ULRICH ALLENDORF,
MUTTER VON LUISE UND MARIE

Als Juristin beim Rheingau-Taunus-Kreis ist Ulis Frau weniger in das Tagesgeschäft eingebunden, unterstützt das Weingut aber mit ihrer juristischen Kompetenz in vielen Bereichen. Gerne greift sie dem Team bei Präsentationen unter die Arme. Nicht zuletzt, weil auch sie – wie die ganze Familie – von der Begeisterung für den Wein angetrieben wird.

CHRISTINE SCHÖNLEBER

(geborene Allendorf)

TOCHTER VON FRITZ UND LOTTE ALLENDORF,
MUTTER VON ANNE,
MAX UND FLORIAN,
INHABERIN

Christine Schönleber, von allen Christel genannt, führt gemeinsam mit Ihrem Bruder Uli den Betrieb mit großer Herzlichkeit. Sie hält das Weingut und die Familie zusammen – eine geborene Gastgeberin und eine großartige Köchin. Sie ist auch die Bewahrerin des Spundekäs’-Rezeptes ihrer Großmutter, die dieses typische Rheingauer Gericht wiederentdeckt hat. Stilsicher konzipiert sie die Speisenbegleitung für Weinproben und zaubert den Gästen des Gutsausschanks mit ihren kulinarischen Entdeckungen ein Lächeln ins Gesicht.

MAX SCHÖNLEBER

SOHN VON CHRISTEL UND JOSEF SCHÖNLEBER,
VATER VON IDA-MARIA,
KELLERMEISTER

Max bringt die vielfältigen Eindrücke seiner Lehrzeit in renommierten Betrieben und seines Studiums der Oenologie in Geisenheim seit 2012 im Weingut der Familie ein. Er hat eine ganz klare Vorstellung davon, wie die einzelnen Lagen zu interpretieren sind und wie sich der Allendorf-Stil unterscheiden soll. Perfektionismus, Handwerk, genug Zeit und die Gelassenheit, die Zeichen der Natur zu erkennen, bilden seine Leitlinie. Die Entwicklung der Spätburgunder ist von der langen Erfahrung seines Vaters und dem Wissen geprägt, das er während seiner Ausbildung bei Bernhard Huber sammeln konnte.

ELENA SCHÖNLEBER

FRAU VON MAX SCHÖNLEBER,
MUTTER VON IDA-MARIA

Lena stammt aus dem Rheinland und kam in den Rheingau, um Winzerin zu werden. Der Liebe zu Max wegen ist sie geblieben. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrer Tochter, den Hunden und dem Pferd in den Weinbergen. Ihre Ausbildung als Winzerin und Sommeliere sowie ihre hilfsbereite und fröhliche Art machen sie bei Veranstaltungen auf dem Weingut unersetzlich: In ihrer Gesellschaft werden Gäste schnell zu Freunden.

JOSEF SCHÖNLEBER

MANN VON CHRISTEL SCHÖNLEBER,
VATER VON ANNE,
MAX UND FLORIAN,
BETRIEBSLEITER

Josef, der mehr als 3 Jahrzehnte die Allendorf-Weine im Keller entscheidend geprägt hat, setzt nun gemeinsam mit seinem Sohn Max neue Akzente. Unermüdlich führt Josef die Aufsicht über die umfangreichen Weinberge und organisiert den Betrieb. Vom Boot aus hat man den schönsten Blick auf die Großen Lagen des Weinguts: In aller Ruhe, ohne Hetze, genießt Josef diese Perspektive – sooft es die Arbeit eben zulässt. Denn im Betrieb hält er vor allem Max den Rücken frei. Besonders schätzt Josef seinen „Quercus“ Pinot Noir, den er seit den 90er Jahren im Barrique ausbaut und auf eine respektable Stückzahl gebracht hat.

ANNE SCHÖNLEBER

TOCHTER VON CHRISTEL UND JOSEF SCHÖNLEBER,
CONTROLLING UND FINANZEN

Anne hat 16 Jahre lang Erfahrungen in anderen Unternehmen gesammelt, der Zahlenwelt ist sie immer treu geblieben. Im Jahr 2014 ist sie als Finanzbuchhalterin ins Weingut eingestiegen. Ihre herzliche, offene und kontaktfreudige Art sorgt im Büro und bei den Kunden immer für gute Laune und ihre strukturierte Herangehensweise für eine gute Bilanz. Mit ihrem Partner Stephan, dem Marketingprofi, hat sie eine tolle Unterstützung an ihrer Seite. Beide lieben Oldtimer und genießen jede freie Minute unterwegs in ihrem alten Blech.

FLORIAN SCHÖNLEBER

SOHN VON CHRISTEL UND JOSEF SCHÖNLEBER,
TRENDSCOUT

Florian, der Wahl-Berliner der Familie, sorgt mit großer Überzeugung dafür, dass die Hauptstadt nicht auf dem Trockenen sitzen muss. Er und sein Lebensgefährte Paul sind die Trendscouts des Weinguts; sie begeistern die Berliner Restaurantszene und das Nachtleben für Rheingauer Riesling und Spätburgunder.

FRITZ UND LOTTE ALLENDORF

ELTERN VON ULI UND CHRISTEL,
GRÜNDER DES MODERNEN WEINGUTS

Als Fritz Allendorf das Weingut 1955 übernahm, waren gerade einmal 1,5 Hektar Weinberge im Besitz der Familie. Kontinuierlich erweiterte er gemeinsam mit seiner Frau Lotte das Weingut als Aussiedlerhof um etliche ausgezeichnete Lagen – vor allem um jene im Hausweinberg, dem Winkeler Hasensprung. Schon in den ersten Jahren vergrößerte er den Familienbesitz auf das Zehnfache. Fritz Allendorf ist auch über seinen Tod hinaus ein im Rheingau weithin bekanntes und respektiertes Original. Während seiner mehr als 10-jährigen Tätigkeit als Weinbaupräsident und als treibende Kraft des Baus der B42 – das heutige Verbindungsstück zwischen Rheingau und Wiesbaden – konnte er Menschen unterschiedlichster Interessen an einen Tisch holen. Oma Lotte, Mutter von vier Kindern, neun Enkeln sowie einem Urenkel und die gute Seele des Hauses, verfolgt bis heute mit großem Interesse und Einsatz die Entwicklung, die sie und ihr Mann vor mehr als 60 Jahren angestoßen haben und die ihre Kinder und Enkel vorantreiben.